103. Urner Kantonales Schwingfest

Der 23-jährige Lukas Bissig siegte zum dritten Mal in Serie beim Urner Kantonalen Schwingfest. Kilian Bühler und Kevin Waser vom SK Wiggertal reihten sich mit starken Leistungen unter die Kranzgewinner.

Das 103. Urner Kantonale Schwingfest gelangte in der schmucken Urnersee Arena in Flüelen zur Austragung. Das ideale Festwetter trug zum Gelingen des Anlasses bei. 199 Schwinger, darunter fünf Eidgenossen, kämpften vor 2800 Zuschauerinnen und Zuschauern um das Siegerrind Anina und um die begehrten Kränze.

Im Schlussgang standen Lukas Bissig und Michael Zurfluh. Mit Kreuzgriff und links übers Knie ableeren sicherte sich Bissig zum dritten Mal in Serie den Festsieg bei seinem Heimkantonalen und den vierten Kranzfestsieg insgesamt. 

Vom SK Wiggertal bestritten acht Athleten den Wettkampf in Flüelen. Nach starken Leistungen konnten sich am Abend Kilian Bühler und Kevin Waser mit Eichenlaub bekränzen lassen. Bühler startete stark mit einem Sieg gegen Patrick Betschart. Im zweiten Gang stellte er gegen den nachmaligen Schlussgangteilnehmer Michael Zur fluh. Nach einem zweiten Sieg folgte ein Unentschieden gegen den Eidgenossen Silvan Appert. Mit einem Sieg gegen Franco Föhn und einem weiteren Remis gegen Marco Fankhauser klassierte sich der Ohmstaler im 6. Rang. Kevin Waser startete mit einem Gestellten gegen Reto Bürgi. Dann folgten zwei Siege gegen Simon Wyrsch und Severin Epp. Nach einer Niederlage gegen Joel Kessler geriet der Gettnauer unter Zugzwang. Der 20-Jährige löste diese Aufgabe erfolgreich. Zwei Siege gegen Samuel Suter und Kevin Steinauer führten zum ersehnten Kranzgewinn. Weniger Glück hatte Patrice Bühler. Im Kampf um den Kranz musste er gegen den starken Obwaldner Ueli Rohrer antreten und verlor. Nicht um die Kränze schwingen konnten die restlichen Vertreter des SK Wiggertal. Mit drei gewonnenen Kämpfen war Luca Schaller, Fischbach, nicht weit von den Kranzrängen klassiert. Pech hatte Marco Heiniger. Der 30-Jährige verletzte sich bereits im ersten Gang gegen den in Uffikon wohnhaften Marco Reichmuth. Nach dem dritten Gang musste der Menznauer enttäuscht den Wettkampf aufgeben

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